Eines der ältesten Instrumente der Welt ist der Gong.
Aber was hat dieser mit Zen zu tun ?
Es geht um den Augenblick.
Im Zazen sitzend sind wir Moment für Moment präsent und jeder Augenblick ist neu.
Auch beim Gong ist jeder Ton einmalig, nicht reproduzierbar.
Der Ton kommt und geht wieder, wie unsere Gedanken kommen und gehen.
An unseren Gedanken halten wir nicht fest, wir lassen sie weiterziehen.
Auch der Ton eines Gongs zieht weiter, ihn können wir ebenfalls nicht festhalten.
Im Kleinen Zendo setzen wir den Gong bei Ritualen ein.
Diese unterstützen uns, im Augenblick zu sein oder uns wieder
in diesen zurückzuholen, wenn wir einmal "abdriften".
Wir setzen den Gong auch außerhalb der Zazen-Praxis ein,
etwa bei Gongmeditationen.