Nachdem wir durch Zufall den Benediktushof Holzkirchen fanden und dort ein Wochenende lang einen Zen-Einführungskurs bei Alexander Poraj besuchten, war uns klar, das Zen hat irgendetwas.
Seitdem gehen wir, Nicole und Andreas gemeinsam den Zen-Weg.
Wer sich jetzt fragt: Und wohin führt dieser Weg?
Unsere Antwort: Wir wissen es nicht.
Und das ist auch nicht wichtig, denn Zen ist verkörperte Gegenwart,
hier und jetzt in diesem Augenblick.
Durch das Sitzen in der Stille, das Zazen, bekommt man Einblicke
in die Beschaffenheit der Wirklichkeit.
Das Leben der meisten ist geprägt von der Frage: Was soll ICH als nächstes tun ?
Aber diese Frage beeinhaltet die Frage, nach dem "Wer bin ich ?".
Und jetzt wird es bei den meisten Menschen kompliziert...
Für viele ist Zen nicht zu verstehen. Man muss es selbst erleben.
Um das Erleben geht es uns.
Wir wollen Dich ermutigen, den Zen-Weg zu gehen.
Die Dinge so zu erfahren, wie sie wirklich sind,
ohne unsere gedanklichen Filter, Bewertungen und Schubladen.
Zazen gehört zu unserer täglichen Routine, oft auch Online gemeinsam via Zoom mit anderen über den Benediktushof Holzkirchen, einmal die Woche auch mit unserer Zen-Lehrerin Renate.
Sesshins, Zazentage und andere Gelegenheiten lassen uns gemeinsam mit anderen praktizieren.
In der Gruppe zu üben, und das über einen längeren Zeitraum, stärkt jeden einzelnen bei seiner Übung.
Für uns endet Zen auch nicht nach dem Abschlagen der Hölzer oder erklingen der Glocke.
Zen findet in jedem Augenblick statt. Und das praktizieren und Leben mit dem Zen hat zumindest unser Leben sehr bereichert und positiv beeinflusst.
Im Jahr 2026 machten wir unsere Ausbildung zum Sitzgruppenleiter der West-Östlichen Weisheit Willigis Jäger Stiftung.
Die Ausbildung hatte nicht nur viel Input für die Tätigkeit an sich zu bieten, sondern bereicherte jeden Teilnehmer auf ganz besondere Weise, etwa durch die extreme Vertiefung der eigenen Praxis.
